CDU und Grüne lassen Drohnen-Show an Silvester prüfen

CDU und Grüne lassen Drohnen-Show an Silvester prüfen
09.03.2021
Andreas Hartnigk, Annette Klinke

Die Fraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen, dass die Stadt an Silvester 2021 eine Drohnen-Show veranstaltet, sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt. Ein politischer Prüfantrag dazu kommt am 18. März in den Rat. Darin wird die Verwaltung mit der Entwicklung eines Konzepts beauftragt, das auch Sicherheitsfragen klären soll.

Ratsherr Andreas Hartnigk, Vizevorsitzender der CDU-Ratsfraktion: „Wir sehen in einer Drohnen-Show eine zukunftsweisende Alternative zum klassischen Feuerwerk. Andere große Städte wie Singapur und Shanghai haben mit LED-Drohnen, die am Nachthimmel spektakuläre Bilder und Lichteffekte erzeugen, bereits tolle Erfahrungen gemacht. Eine solche Show als Vorzeige- und Pilotprojekt können wir uns auch an Silvester 2021 über dem Rhein vorstellen. CDU und Grüne beauftragen daher die Stadtverwaltung, die Zeit bis dahin zu nutzen, indem sie die Machbarkeit prüft und ein überzeugendes Konzept entwickelt. Wichtig ist uns, dass die Sicherheit in der Altstadt und entlang des Rheins zwischen Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke gewährleistet ist. Dabei sollen Polizei und Feuerwehr intensiv einbezogen werden, damit Besucherinnen und Besucher umsichtig gelenkt und sicher in den Straßen und auf den Plätzen verteilt werden – vergleichbar dem Japan-Tag.“

Annette Klinke, GRÜNE-Ratsfrau und Bezirksbürgermeisterin: „Wir wollen die Chance nutzen, den Abend und die Silvesternacht in der Düsseldorfer Altstadt insgesamt attraktiver, unterhaltsamer und auch sicherer zu machen. Eine zentrale Drohnen-Show hat zudem den Vorteil, dass sie umweltverträglich und damit nachhaltig ist. Düsseldorf sollte auch hier Vorreiter sein. Die Show könnte mit Musik und Lichtinstallationen am Boden begleitet werden. Der Stadt geben wir bei ihrer Planung mit auf den Weg, Kooperationspartner wie Düsseldorf-Marketing, D.Live, die Altstadtgemeinschaft sowie Schaustellerinnen und Schausteller einzubeziehen. Nach Möglichkeit sollen auch Sponsorinnen und Sponsoren gewonnen werden.“