Städtische Corona-Hotlines mehrsprachig besetzen

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Städtische Corona-Hotlines mehrsprachig besetzen

Rolf Tups
Rolf Tups: „In einer internationalen Stadt wie Düsseldorf reichen Deutsch und Englisch nicht aus.“
20.04.2020 |
Rolf Tups

CDU-Fraktionschef Rolf Tups: „Die Stadt muss ihre Info- und Service-Hotlines zu Corona unbedingt mehrsprachig besetzen. In einer Großstadt wie Düsseldorf, wo Menschen aus 184 Nationen leben, reicht es nicht, wenn nur Deutsch oder Englisch gesprochen wird. Besonders am allgemeinen Info-Telefon, an der Versorgungs-Hotline für Hilfebedürftige und der Pflegebüro-Hotline sollten Beschäftigte sitzen, die noch weitere Sprachen können. Das ist in der aktuellen Krise dringend nötig. Es darf hier keine Sprachbarrieren geben.

Daher schlägt die CDU-Fraktion vor: OB Geisel soll unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt einen Aufruf starten. Gesucht werden Freiwillige für die Corona-Hotlines mit Sprachkenntnissen etwa in Französisch, Spanisch, Türkisch, Arabisch, Farsi, Polnisch oder Japanisch. Vielleicht können auch Beschäftigte aus dem Amt für Migration und Integration verstärkt aushelfen, die mehrere Sprachen sprechen.

Ich erinnere daran, dass die CDU für die abgesagte Ratssitzung am 26. März einen Antrag vorgelegt hat, worin wir schon beim Online-Info-Portal der Stadt ein mehrsprachiges Angebot gefordert haben.“