Plakate auf der Heine-Allee: CDU will klare Regelung

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Plakate auf der Heine-Allee: CDU will klare Regelung

Andreas Hartnigk (l.) und Giuseppe Saitta: „Wir brauchen für die Plakatierung klare Grenzen durch verbindliche Regeln.“
30.05.2018 |
Andreas Hartnigk und Giuseppe Saitta

Die CDU-Ratsfraktion verlangt eine eindeutige rechtliche Regelung für Plakate privater Firmen oder Anbieter auf dem Mittelstreifen der Heinrich-Heine-Allee. Die jüngste Werbeplakatierung für das Circus-Theater Roncalli habe ein Ausmaß erreicht, das eine Vorgabe der Stadtverwaltung dringend nötig mache, so die CDU.

„Die Anzahl der Plakate auf dem Mittelstreifen und im Stadtgebiet hat sich aktuell verdreifacht. Das ist so nicht angebracht und auch nicht vertretbar“, kritisiert Ratsherr Giuseppe Saitta, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. „Hier müssen klare Grenzen durch verbindliche Regeln gesetzt werden. Dazu fordern wir als CDU-Fraktion die Stadt auf.“

Ratsherr Andreas Hartnigk, Vizevorsitzender im Ordnungs- und Verkehrsausschuss, pflichtet Saitta bei: „Solange eine Regelung fehlt, könnten durch das Vorbild Roncalli Begehrlichkeiten bei anderen Privaten geweckt werden, die sich künftig nicht mehr eindämmen lassen.“

OB als Schirmherr
Hartnigk weist zudem darauf hin, dass Oberbürgermeister Thomas Geisel offiziell Schirmherr von Circus Roncalli sei. „Angesichts der massiven Plakat-Offensive hat das ein Geschmäckle. Und: Seit wann ist ein OB Schirmherr eines kommerziellen privaten Anbieters, der mit seinen Veranstaltungen Geschäfte macht?“