Nein zu Gewalt gegen Rettende und Helfende

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Nein zu Gewalt gegen Rettende und Helfende

Feuerwehr
(c) iStock/ollo
29.01.2020 |
Rüdiger Gutt

Die CDU-Ratsfraktion fordert mehr Respekt für Retter, Helfer und Personen mit öffentlichen Aufgaben. In der nächsten Woche wird der Rat über eine entsprechende Resolution der Christdemokraten beraten, der sich SPD, Grüne und FDP bereits angeschlossen haben. Darin wird jede Form von Beleidigung, Hass und Gewalt gegen Ordnungs- und Rettungskräfte, städtische Bedienstete und Beschäftigte bei städtischen Töchtern verurteilt. Zugleich soll die Verwaltung eine Kampagne entwickeln, um für mehr Anerkennung und Rücksichtnahme gegenüber Personen im Einsatz zu werben.

Fraktionschef Rüdiger Gutt betont: „Der Rat ist aufgefordert, sich mit den Menschen solidarisch zu erklären, die im Dienst Opfer von körperlicher und verbaler Gewalt geworden sind.“ Dazu bringe die CDU einen gemeinsamen Antrag mit SPD, Grünen und FDP ein. „Wir sorgen uns um Feuerwehrleute, Sanitäter, Polizeibeamte, OSD-Mitarbeiter, Rheinbahnfahrer und andere Aufgabenträger. Sie erleben immer öfter ein Klima von Beleidigung und Aggression. Das kann und will die Politik in dieser Stadt nicht hinnehmen. Wir als CDU verurteilen jegliche Form von Übergriffen gegen Helfende, Rettende und öffentlich Bedienstete.“

Gutt spricht sich nachdrücklich für ein angemessenes und respektvolles Verhalten aus: „Menschen, die Beistand in der Not leisten, für Ordnung und Sicherheit sorgen oder in der Verwaltung tätig sind, verdienen unser aller Anerkennung und Wertschätzung. Dank ihrem Engagement funktionieren Stadt und Gesellschaft. Zu ihrem Schutz und zu ihrer Würdigung soll der Rat ein klares Zeichen setzen.“

Gutt wünscht sich eine öffentliche Kampagne, die Respekt vermittelt: „Damit wollen wir den Werteverfall stoppen und für ein gutes Miteinander werben.“