(c) CDU-Ratsfraktion
Die CDU-Ratsfraktion drängt bei der Theodor-Heuss-Brücke darauf, sowohl die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen als auch den späteren Neubau zügig und entschlossen umzusetzen. Dank den von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller herbeigeführten Beschlüssen gebe es jetzt eine klare Perspektive für die kommenden Jahre. Darauf wolle sich die CDU konzentrieren. „An die Adresse der Opposition: Die Zeit für Grundsatzdebatten und politische Taktiererei ist vorbei“, so die Union. Nun gehe es zuallererst darum, die Verkehrseinschränkungen während der im Frühsommer beginnenden Sanierungsphase möglichst verträglich für Stadt und Wirtschaft zu gestalten.
Ratsherr Andreas Auler, Vorsitzender im Verkehrsausschuss: „Die Situation ist so ernst wie eindeutig: Die Theodor-Heuss-Brücke stammt aus den 1950er-Jahren und ist über Jahrzehnte hinweg immer stärker belastet worden. Vor allem der massive Anstieg des Schwerlastverkehrs hat ihren Zustand erheblich verschlechtert. Deshalb muss jetzt verantwortungsvoll gehandelt werden: Bis ein Ersatzneubau kommt, werden Standfestigkeit und Verkehrssicherheit der Brücke ertüchtigt. Allen Beteiligten in Verwaltung und Politik ist bewusst: Die dringend nötige Sanierung und später auch ein Neubau haben erhebliche Folgen für die Mobilität in und um Düsseldorf.
Umso wichtiger ist es jetzt, von endlosen Grundsatzdebatten abzusehen und in die Umsetzung zu kommen. Die Finanzierung der Notsanierung steht, der Neubau ist politisch beschlossen – nun müssen Planung und Vorbereitung zügig, aber mit der gebotenen Sorgfalt vorangebracht werden.
Dafür hat unser Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller mit CDU-Unterstützung bereits in 2025 den Weg frei gemacht: Unter seiner Verantwortung ist die klare politische Entscheidung gefallen, den Ersatzneubau der Theodor-Heuss-Brücke verbindlich einzuleiten – nach jahrelangen Versuchen, das Bauwerk mit immer neuen Sicherungs- und Teillösungen möglichst lange zu erhalten. Kellers Kurswechsel schaffte erstmals eine verlässliche Perspektive. Dass bis zum Neubau ein Erhalt der Brücke gewährleistet sein muss, ist die logische Konsequenz.
Uns als CDU ist die Verkehrsführung während der bevorstehenden Maßnahmen ganz besonders wichtig. Für die weiteren Planungen erwarten wir von der Verwaltung tragfähige und überzeugende Konzepte, insbesondere mit Blick auf den öffentlichen Nahverkehr.
Gerade für die Rheinbahn müssen alle Möglichkeiten offen geprüft werden. Es darf keine Denkverbote geben. Wir fordern, dass auch temporäre Anpassungen von Linienführungen im Umfeld ergebnisoffen betrachtet werden. Denn wir wollen die Auswirkungen für alle Fahrgäste so gering wie möglich halten.
Der Blick ist jetzt nach vorn gerichtet. Unser Ziel als CDU ist klar: Sicherheit gewährleisten, Belastungen begrenzen und einen zukunftsfähigen Neubau der Theodor-Heuss-Brücke als zentraler Rheinquerung konsequent angehen.“


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