Jubel bei CDU: Deutsches Foto-Institut bald in Düsseldorf

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Jubel bei CDU: Deutsches Foto-Institut bald in Düsseldorf

Friedrich G. Conzen
Friedrich G. Conzen: „Die Stadt Düsseldorf muss jetzt ihren Beitrag leisten und ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen.“
15.11.2019 |
Friedrich G. Conzen

„Das ist eine großartige Nachricht – für Düsseldorf, für Deutschland und die gesamte Kunstwelt“, so kommentiert Bürgermeister Friedrich G. Conzen, Vorsitzender im  Kulturausschuss, die Entscheidung des Bundes, mit 41,5 Millionen Euro die Einrichtung eines Deutschen Foto-Instituts in der Landeshauptstadt zu fördern. „Mein besonderer Dank geht an Andreas Gursky, der gemeinsam mit Stefan Hostettler und Moritz Wegwerth seit zehn Jahren an diesem Projekt gearbeitet und ein inhaltliches Konzept erstellt hat. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe hat die Künstler von Anfang an dabei begleitet, Türen für sie geöffnet und mit ihnen den Förderantrag ausgearbeitet. Ich freue mich, dass diese gemeinsame Arbeit nun von Erfolg gekrönt wurde.“

Gleichzeitig dankt Conzen dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet für dessen Unterstützung, da das Land die Ko-Finanzierung des Deutschen Foto-Instituts übernehmen wird. „Düsseldorf kann mit dieser Einrichtung eine enorm wichtige Aufgabe wahrnehmen: das Erbe der deutschen Fotokünstlerinnen und Fotokünstler zu bewahren.“

Conzens Dank gilt auch Staatsministerin Monika Grütters: „Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat erkannt, dass Deutschland bei der Bewahrung und Dokumentation von Fotokunst anderen Nationen bislang hinterherhinkt.“ Diese Lücke werde nun geschlossen. „Düsseldorf mit seiner Geschichte als Fotografie-Standort und den namhaften Künstlerinnen und Künstlern, die hier leben, eignet sich perfekt als Standort für das geplante Institut, das auch international bedeutsam ist. Bund, Land und Stadt müssen jetzt weiter an einem Strang ziehen, damit möglichst rasch der Grundstein für den Bau des Hauses gelegt werden kann. Dabei sehe ich die Stadt Düsseldorf in der Pflicht, ihren Beitrag zu leisten und ein geeignetes Grundstück zur Verfügung zu stellen“, so der CDU-Politiker.