(c) Michael Lübke
Anfrage der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kulturausschuss am 23.04.2026
- Welche Lösungen plant die Verwaltung als Maßnahmen für das abgängige Lager in Rath zum Erhalt und Schutz des Opernfundus – sowie ggf. auch für das schadhafte Containerlager auf dem Duisburger Gelände des DOR-Proben- und Produktionszentrums –, solange ein Bedarfsbeschluss für den Bau eines Hochregallagers auf dem dem Produktionszentrum gegenüberliegenden Grundstück in Duisburg weiter zurückgestellt ist?
- Wie wirken sich mögliche Zwischenlösungen für den Opernfundus auf den schon länger geplanten Abriss der alten Lagerhalle in Rath und auf das Planungsverfahren zum dortigen Wohnungsbau zeitlich aus? Können die Maßnahmen parallel geplant werden?
Schon vor 2024 war seitens der Verwaltung geplant, das Lager für den Opernfundus der Deutschen Oper am Rhein (DOR) in Düsseldorf-Rath aufzugeben, die vorhandene Halle abzureißen und die Fläche anschließend für den Wohnungsbau zu nutzen. Im Gegenzug sollte auf dem Duisburger Stadtgebiet – in unmittelbarer Nachbarschaft des dortigen DOR-Proben- und Produktionszentrums – eine neue Halle für den Fundus gebaut werden.
In der Ratssitzung am 27.06.2024 wurde die Vorlage für einen Bedarfsbeschluss (KUA/011/2024/1) zurückgezogen, der u. a. vorsah, die Errichtung eines modernen Hochregallagers für den Opernfundus auf dem Duisburger Grundstück in die Wege zu leiten. Dieses Hochregallager soll die marode Lagerstätte in Rath ersetzen. Der Vorlage war auch zu entnehmen, dass die auf dem Gelände des DOR-Proben- und Produktionszentrums in Duisburg befindlichen Groß-Container, in denen weitere Bühnenbilder und Textilien gelagert werden, „Undichtigkeiten gegen Wasser und Luft“ aufweisen, „stark korrodiert“ und „teilweise in keinem gebrauchsfähigen Zustand mehr“ sind.


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