Restriktionen bei Dienstgeräten von Lehrkräften

Restriktionen bei Dienstgeräten von Lehrkräften
Sitzung am 26.04.2022
Stefan Wiedon

Antrag der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Schulausschusssitzung am 26. April 2022

Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, ob die Restriktionen bei den Dienstgeräten von Lehrkräften aufgehoben bzw. verringert werden können.

Das Ergebnis dieser Prüfung wird im Arbeitskreis eSchool vorbesprochen und hiernach im Schulausschuss vorgestellt.

Begründung:

Die Lehrkräfte an den Düsseldorfer Schulen wurden mit Dienstgeräten, i. d. R. iPads, durch das Amt für Bildung und Schule ausgestattet. Einige Lehrkräfte nutzen diese Dienstgeräte allerdings nicht, da diese restriktiv eingerichtet sind. D. h. sie können sich nicht mit ihrer eigenen Apple-ID anmelden und das Gerät mit Apps selbst verwalten.
Die Verwaltung der Dienstgeräte erfolgt zentral in den Schulen, meist über die IT-Koordination. Das führt dazu, dass die dienstlichen iPads wie die iPads, die die Schülerinnen und Schüler nutzen, mit diversen installierten Apps eingerichtet sind, sodass kaum freier Speicherplatz für eigene Dokumente zur Verfügung steht.

Wenn Lehrkräfte auf ihrem Dienstgerät eine bestimmte App installiert haben wollen, müssen sie ihre IT-Administration bitten, diese App zu installieren, wobei wiederum die Installation im zentralen iPad Managementsystem angestoßen werden muss.

Dieses Verfahren ist nicht nur zeitaufwendig, sondern führt auch dazu, dass alle Dienstgeräte mit weiteren Apps aufgebläht werden, was das angesprochene Speicherkapazitätsproblem verschärft.
Wir bitten daher zu prüfen, ob die Restriktionen – zumindest teilweise – aufgehoben werden können, sodass die Lehrkräfte ihre Dienstgeräte selbst verwalten können.

So sind z. B. die „Dienst“-geräte der Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der politischen Gremien in Düsseldorf zwar auch mit (kleineren) Restriktionen belegt, können aber selbst verwaltet werden.

Das wäre ein gangbarer Weg auch für die Dienstgeräte der Lehrkräfte. Wenn die Restriktionen nicht aufgehoben werden, verbleiben weiterhin zahlreiche finanzierte Endgeräte ungenutzt, was nicht im Sinne aller Beteiligten sein kann.

Stefan Wiedon und Dr. Thorsten Graeßner