Planungen für die Umgestaltung des Heinrich-Heine-Platzes sinnvoll ergänzen

Planungen für die Umgestaltung des Heinrich-Heine-Platzes sinnvoll ergänzen
Andreas Hartnigk
Sitzung am 08.09.2022
Andreas Hartnigk

Ergänzungsantrag der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu TOP 28 für die Sitzung des Rates am 8.9.2022, Vorlage OVA/079/2022 „Ausführungsbeschluss zur Platz- und Freiraumplanung Heinrich-Heine-Platz“

Ergänzungsantrag:

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragt die Verwaltung, im Rahmen der Platz- und Freiraumplanung des Heinrich-Heine-Platzes nachfolgende Vorgaben zu berücksichtigen und umzusetzen:

1. Übertragung des Radwegebaus, insbesondere entlang des Wilhelm-Marx-Hauses (Abschnitt Heinrich-Heine-Allee bis Kasernenstraße), an die SIGNA, mit dem Ziel, diesen unmittelbar gegen Kostenerstattung durch die SIGNA möglichst im Endzustand herzustellen. Dabei soll eine klare Kennzeichnung der Überwege über den Radweg am südlichen Platzende – besonders im Übergang zum Stadtbrückchen – im Hinblick auf den Vorrang querender Fußgängerinnen und Fußgänger geprüft werden;

2. Prüfung der Zahl der Fahrradständer vor dem Wilhelm-Marx-Haus (derzeit sind 14 Radständer mit 28 Stellplätzen mit einem Achsen-Maß-Abstand von 4,65 Meter zur Fassade vorgesehen) und Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde sowie dem LVR, in welchem Umfang diese vor dem denkmalgeschützten Wilhelm-Marx-Haus errichtet werden dürfen, sowie ggf. Festlegung von Ersatzstandorten (z. B. auf der Kasernenstraße und im nördlichen Bereich der Heinrich-Heine-Allee);

3. Prüfung, ob die Zahl der Abstellbügel für Fahrräder auf dem gesamten Platz erhöht werden kann, ob Lastenradplätze und an einzelnen Abstellbügeln auch eine Ladestation für E-Bikes/E-Lastenräder sowie an geeigneter Stelle eine Werkstattsäule für Fahrräder vorgesehen werden können;

4. Errichtung eines Trinkwasserbrunnens und eines Brumisateurs im Bereich des geplanten Lesegartens westlich des Carsch-Hauses;

5. In der weiteren Planung nahe des Platzes

a. sind z. B. an der Kasernenstraße, Abstellbereiche/-stationen für Sharing-Angebote vorzusehen;

b. zu prüfen, wie eine (ggf. indirekte) Linksabbiegemöglichkeit für den von Süden (Breite Straße) kommenden Radverkehr in den Radweg über den Heinrich-Heine-Platz zu ergänzt werden kann.

 

Begründung:

Eine Begründung erfolgt ggf. mündlich.

 

Andreas Hartnigk und Mirja Cordes