Antrag: Zur Miete bei Arbeitgeberin Stadt – Pilotprojekt Beschäftigtenwohnen starten

Antrag: Zur Miete bei Arbeitgeberin Stadt Pilotprojekt Beschäftigtenwohnen starten
Klaus-Dieter Lukaschewski
Sitzung am 08.03.2020
Klaus-D. Lukaschewski
Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Städtischen Wohnungsgesellschaft Düsseldorf (SWD) ein Modellprojekt Beschäftigtenwohnen zu entwickeln. Dabei sind auch entsprechende Belegungsrechte der Landeshauptstadt für einen Teil der Wohnungen der SWD zu prüfen.

Begründung:

Düsseldorf ist eine wachsende Großstadt. Immer mehr Menschen entscheiden sich, hier zu leben. Dadurch ist der Druck auf den Wohnungsmarkt in den vergangen Jahren deutlich gestiegen.

Gleichzeitig steht die städtische Verwaltung in Düsseldorf sowohl mit der Privatwirtschaft als auch mit anderen Kommunen im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte. Verzögerungen bei der Bearbeitung von Baugenehmigungen, lange Wartezeiten bei der Kraftfahrzeugzulassung sowie Personalnot im Bildungs- und Betreuungsbereich sind Beispiele, die von den Medien als Missstand infolge des Fachkräftemangels identifiziert werden.

Mitarbeiterwohnungen würden die Landeshauptstadt als Arbeitgeberin noch attraktiver machen und im Wettstreit um die besten Köpfe helfen. Die Stadt München oder die Kölner Verkehrsbetriebe beispielsweise nutzen dieses Instrument bereits seit mehreren Jahren erfolgreich.

Wie Medien berichteten macht auch eine Gesetzesänderung Beschäftigtenwohnen attraktiver. Demnach können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihren Beschäftigten Wohnraum vergünstigt zur Verfügung stellen, ohne dass diese für diesen Vorteil zusätzliche Steuern zahlen müssen.[1]

Die CDU-Ratsfraktion möchte daher die Verwaltung beauftragen, gemeinsam mit der Städtischen Wohnungsgesellschaft Düsseldorf (SWD) ein entsprechendes Pilotprojekt in Düsseldorf aufzusetzen.




[1] Vgl. Berliner Morgenpost vom 12.02.2020.