Antrag: Stadtstrandkonzept vertraglich nachbessern

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Antrag: Stadtstrandkonzept vertraglich nachbessern

31.01.2019 | Rüdiger Gutt
Antrag:

Der Rat beschließt, den Vertrag mit dem potentiellen Betreiber für die drei geplanten Stadtstrände an drei verschiedenen Orten nachzuverhandeln, um das Konzept in einigen Punkten (z. B. keine Aufstellung von Hochseecontainern an der Rheinuferpromenade) zu ändern.

 

Begründung:

Am 6. November 2018 hat der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften in seiner Sitzung beschlossen, mit einem Betreiber das Konzept für drei Stadtstrände auf drei Flächen umzusetzen. Zuvor hatte sich die CDU-Ratsfraktion das Konzept vom potentiellen Betreiber vorstellen lassen und bereits zu diesem Zeitpunkt zu mehreren Punkten Kritik geäußert und um Veränderungen bzw. Verbesserungen gebeten. Wie die Medien heute berichten[1], hat es gestern in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses im nichtöffentlichen Teil eine Informationsvorlage gegeben, die über den Planungsstand des Stadtstrandes informieren sollte. Laut Medienberichten sollen der Vorlage nach am Rheinufer in der Zeit von März bis Ende Oktober mehrstöckige Hochseecontainer aufgestellt werden, die als Stauraum für das Mobiliar des Stadtstrands (Liegestühle, Gastronomie-Equipment u. a.) und als Toilettenanlagen dienen sollen.

Für die CDU-Ratsfraktion passt die Aufstellung von mehrstöckigen Hochseecontainern an der Rheinuferpromenade und entlang des Rheinparks nicht ins Stadtbild. Daher fordert die CDU, den Vertrag, der ab dem 1. März 2019 gelten soll, in dieser Form nicht zu unterschreiben, sondern die Vertragsverhandlungen mit dem Ziel wieder aufzunehmen, das Konzept in einigen Punkten (z. B. keine Aufstellung von Hochseecontainern an der Rheinuferpromenade) zu ändern.


[1] BILD-Zeitung, Rheinische Post, Westdeutsche Zeitung, jeweils vom 22.1.2019.

 

Rüdiger Gutt