Antrag: Runder Tisch zur Zukunft von Gut Niederheid

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Antrag: Runder Tisch zur Zukunft von Gut Niederheid

07.07.2016 | Rüdiger Gutt
Antrag:

Der Rat fordert den Oberbürgermeister auf, noch im Juli dieses Jahres einen Runden Tisch zur Zukunft von Gut Niederheid und dem dortigen Kinderbauernhof einzuberufen.

Teilnehmen sollen Vertretungen von Verwaltung (Jugendamt, Schulamt, Liegenschaftsamt, Amt für Gebäudemanagement, Bauaufsicht) und Politik (Ratsfraktionen, Bezirksvertretung), die derzeitige Pächterin, Vertretungen des Vereins „Brücke 2000“ sowie nach Möglichkeit Vertretungen von gemeinnützigen Stiftungen, Initiativen oder Vereinen, die zum Erhalt des therapeutischen Reitens an diesem Ort und zur Hofsanierung beitragen können. Ziel muss sein, ein tragfähiges Konzept zur Gebäudeinstandsetzung und zur Fortführung des dortigen inklusiven Lernangebots zu erarbeiten.

Dabei ist auch sicherzustellen, dass die Mittel der BV 9, die im Vorjahr für die Dachreparatur bereitgestellt wurden, zu diesem Zweck vollständig in den laufenden bzw. künftigen Haushalt der Bezirksvertretung übertragen werden.

Über die Ergebnisse des Runden Tischs soll der Bezirksvertretung 9, allen zuständigen Gremien und dem Rat jeweils in ihren ersten Sitzungen nach der Sommerpause öffentlich berichtet werden.

Begründung:

Die Zukunft von Gut Niederheid war bereits Thema im Rat am 10. März 2016 und in der Bezirksvertretung 9 am 17. Juni 2016. Am 20. Juni 2016 meldete die Westdeutsche Zeitung, aktuell sei „[k]eine Lösung für die Hofsanierung in Sicht“. Weder seien die bezirksbezogenen Sanierungsmittel bislang investiert worden, noch gebe es einen langfristigen Pachtvertrag, der der derzeitigen Pächterin Planungssicherheit biete.

Die CDU-Ratsfraktion möchte die historische Anlage erhalten, sanieren und weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich lassen. Sie tritt zudem dafür ein, dass die vorhandenen inklusiven Angebote (vormittägliche Arbeitsgemeinschaften für Förderschulkinder sowie das therapeutische Reiten) und die Aktionsprogramme zur Natur- und Umweltbildung unbedingt am Ort fortgesetzt werden.

Rüdiger Gutt