Anfrage: Vorsichtsmaßnahmen gegen EPS-Befall

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Anfrage: Vorsichtsmaßnahmen gegen EPS-Befall

07.05.2019 | Florian Tussing

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) gelten als gefährlichste Schädlinge Deutschlands. Sie fressen Eichenbestände kahl und verletzten durch das in den Härchen enthaltene Nesselgift Menschen und Tiere. Ein Kontakt mit den Brennhaaren, die zudem Widerhaken besitzen, kann stark juckende Hautreizungen, Schwindel und Fieber verursachen. Das Einatmen der Haare kann zu asthma-ähnlichen Anfällen mit Husten und Atemnot führen.

Im Frühsommer sind die ca. 5 cm großen Raupen in unseren Wäldern, Parks und Gärten anzutreffen. Leider bleiben auch die Außengelände der Kindergärten und Jugendeinrichtungen nicht von ihnen verschont.

Das Düsseldorfer Gartenamt informierte Ende letzten Jahres im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen über die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners sowie über vorgesehene Bekämpfungsmaßnahmen gegen Nester und Raupen.

Anfrage:
  1. Waren Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt bzw. Freien Träger in den vergangenen Jahren bereits vom Eichenprozessionsspinner in Form von Nestern oder Raupen befallen? Wenn ja, welchen Umfang hatte der Befall, und kam es zu Verletzungen bei Kontakten mit Personen?
  2. Welche EPS-Bekämpfungsmaßnahmen sind in diesem Jahr in den Außenanlagen der Düsseldorfer Kitas und Jugendeinrichtungen vorgesehen?
  3. Wie und durch wen werden das Personal dieser Einrichtungen und auch Eltern und Kinder über die vom Eichenprozessionsspinner ausgehenden Gefahren informiert?