Anfrage: Flächenfraß „Auf’m Tetelberg“

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Anfrage: Flächenfraß „Auf’m Tetelberg“

13.11.2019 | Dr. Alexander Fils

Für das Gelände „Südlich Auf’m Tetelberg“ am westlichen Rand des Stadtteils Bilk, angrenzend an den Südring und die Völklinger Straße, startete 2019 ein städtebaulicher Wettbewerb für ein neues Wohnquartier – eingebettet in die geplanten Neubauten an der Völklinger Straße (Gymnasium und Sporthalle) und dem Südring (Gewerbe/Dienstleistung).

Im Rahmen des Verfahrens wurden zahlreiche Fragen von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Jury-Mitgliedern aufgeworfen. Dabei wurde insbesondere kritisch hinterfragt, inwieweit die geplante Randbebauung bzw. die vorgesehenen Schul- und Sportgebäude zu einer erheblichen Flächenverschwendung und gleichzeitig unnötiger harter Abschirmung führen.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger plädierten in diesem Zusammenhang für eine eher kompaktere Bauweise der Randbebauung, die im Innenbereich zusätzlichen Raum für Grünflächen ermöglichen würde. So könnte die Lebenszufriedenheit im neuen Stadtquartier gesteigert werden, und ggf. auch zusätzlicher Wohnraum entstehen.

Anfrage:
  1. Wie erklärt die Verwaltung den hohen Flächenbedarf der im Plangebiet vorgesehenen Sporthalle, und welcher Zusammenhang besteht hier mit der möglichen Einrichtung von Tribünenplätzen für rund 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, die für eine reine Schulsportstätte unüblich wäre?
  1. Wie bewertet die Verwaltung die Möglichkeit, die Flächen der geplanten Schule bzw. Sporthalle intensiver auszunutzen – beispielweise durch eine mehrstöckige Überbauung der Sportfläche mit zusätzlichem Raum für Büros, Wohnungen bzw. Parkplätzen oder durch eine Aufstockung des Schulgebäudes bei verringerter Grundfläche?
  1. Wäre es – nachdem das technische Rathaus an anderer Stelle realisiert werden soll –aus Sicht der Verwaltung denkbar, die am Südring vorgesehenen Bürogebäude kleiner und offener zu errichten?