(c) Michael Lübke
Anfrage der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kulturausschuss am 10.09.2026
- Welche Ergebnisse im Hinblick auf eine kulturelle Nachnutzung haben die Machbarkeitsstudie (inkl. Untersuchung des baulichen Zustands) und das ergänzende Schallgutachten zum Objekt Münsterstraße 446 erbracht?
- Welche Nutzungskonzepte (von/mit welchen Anbietern/Partnern) liegen dem Kulturamt konkret vor, und wie wird deren Tragfähigkeit abschließend bewertet?
- Welche nächsten Schritte und ggf. politischen Beschlüsse sind wann von der Verwaltung geplant?
Der Standort Münsterstraße 446/Karl-Röttger-Platz 1 war bis zum Sommer 2025 Spielstätte des Jungen Schauspiels. Nach dessen Umzug ins „D’haus Central“ an den Hauptbahnhof stellt sich weiter die Frage einer kulturellen Nachnutzung des städtischen Gebäudes in Mörsenbroich – zumal das Yad Vashem Education Center dort nun doch nicht realisiert wird.[1]
Mit dem von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit herbeigeführten Ratsbeschluss KUA/104/2024 vom 27.06.2024 wurde die Verwaltung u. a. gebeten, eine vorläufige kulturelle Nachnutzung des Objekts Münsterstraße (für vier Jahre) zu konzipieren und dafür den baulichen Zustand im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zu überprüfen.
Zwischenzeitlich hieß es von der Verwaltung[2], die Machbarkeitsstudie sei fertiggestellt und werde noch durch ein Schallgutachten ergänzt. Auf der Grundlage der Ergebnisse würden Nutzungskonzepte abschließend bewertet, die dem Kulturamt vorlägen und bereits geprüft seien – darunter „jugendkulturelle, theater- und tanzpädagogische Formate“.[3] Zurzeit wird das Gebäude noch vorübergehend von der Neuen Schauspielgesellschaft genutzt.
[1] Vgl. rp-online.de vom 28.05.2026.
[2] Verwaltungsantwort RAT/453/2025 vom 11.02.2026 zum Sachstand Bürgerhäuser.
[3] Ebd.


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