Rechtsformänderung „Aquazoo Löbbecke Museum“

Aquazoo
Sitzung am 23.04.2026
Andreas Hartnigk

Antrag der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kulturausschuss am 23.04.2026

Antrag:

Der Kulturausschuss beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit Leitung und Team des Aquazoo/Löbbecke-Museums sowie mit dem Freundeskreis Löbbecke-Museum und Aquazoo/Gesellschaft der Zoofreunde e. V. alle erforderlichen Schritte zu unternehmen, um möglichst noch im Jahr 2026 eine Rechtsformänderung des städtischen Instituts herbeizuführen und vom Rat beschließen zu lassen.

Begründung:

Die Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen die zukunftsfeste Weiterentwicklung des Aquazoos in baulicher und organisatorischer Hinsicht. Uns geht es darum, sowohl seine Anziehungskraft als Bildungs-, Ausstellungs- und Erlebnisort zu stärken als auch die Tierhaltung zu modernisieren.

Perspektivisch wollen wir deshalb eine räumliche Erweiterung auf der Grundlage einer der drei Varianten ermöglichen, die im Rahmen der von uns beauftragten zoo- und landschaftsarchitektonischen Machbarkeitsstudie entwickelt wurden und aktuell vertieft geprüft werden.[1]

Zudem möchten wir die organisatorische Zukunftsfähigkeit des Instituts durch eine geeignete Änderung der Rechtsform sicherstellen. Ziel soll sein, dass der Aquazoo künftig eigenständiger handeln kann – etwa bei Werbung, Marketing und der Gewinnung von Sponsorinnen und Sponsoren. Denkbar wäre eine gemeinnützige GmbH nach dem Vorbild des Zoos in Leipzig.

Dafür sollen möglichst noch in diesem Jahr mit dem Team des Zoos und dem Freundeskreis alle erforderlichen Parameter abgestimmt und definiert werden, sodass ein Ratsbeschluss erfolgen kann.




[1]Vgl. TOP 3.3 in der Sitzung des Kulturausschusses am 28.11.2024.

 

Andreas Hartnigk, Clara Gerlach