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Wohngefühl Düsseldorf

07.01.2015

Menschen möchten nicht nur in einer Stadt arbeiten, sondern dort auch leben und wohnen. Uns geht es darum, ihnen ein attraktives Umfeld zu bieten, das zu einem positiven Lebensgefühl beiträgt. Daher treibt die CDU-Ratsfraktion die städtebauliche Gestaltung im Bereich Wohnen in allen Stadtteilen weiter voran.

Das von uns auf den Weg gebrachte Stadtentwicklungskonzept ist Grundlage für unsere Arbeit. Wir entwickeln es nun weiter zum „Stadtentwicklungskonzept 2025+“ und zeigen so Möglichkeiten auf, wie das Düsseldorf von morgen aussehen kann.

In unserer wachsenden Metropole bleibt es vorrangiges Ziel der CDU, für bedarfsgerechten Wohnraum zu sorgen – im Einklang mit dem erreichten architektonischen Niveau. Mit unserem Handlungskonzept „Zukunft Wohnen.Düsseldorf“ entwickeln wir den Düsseldorfer Wohnungsmarkt weiter. Insbesondere unser „Düsseldorfer Modell“ sorgt für geförderten und preisgedämpften Wohnraum.

Alle Gruppen sollen in Düsseldorf den passenden Wohnraum finden können – Jung und Alt, Familien, Paare und Singles. Wir setzen uns dafür ein, Wohnen in jeder Preislage zu ermöglichen. Von der kleinen Studenten-Bude über die geräumige Genossenschafts-Wohnung bis zum Einfamilienhaus im Grünen soll alles dabei sein.

Freiflächen erhalten

Ein attraktives Umfeld, das zu einem positiven Lebensgefühl beiträgt, zieht Menschen an. Die Einwohnerzahl Düsseldorfs ist in den letzten Jahren konstant gestiegen. Statt für mehr Wohnraum Grün- und Erholungsflächen anzutasten, setzen wir auf innovative Lösungen. Mit unserem bundesweit einzigartigen Innenhofatlas untersuchen wir Innenhofflächen danach, ob sie sich für Wohnungsbau eignen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Innen- vor Außenentwicklung ist die Umwandlung von nicht mehr benötigten Büroflächen in Wohnraum. Dieses Projekt, für das wir uns von Anfang an stark gemacht haben, ist längst gängige Praxis. Von 2009 bis heute sind auf diese Weise mehr als 1.000 neue Wohnungen im Stadtgebiet entstanden. Ein gutes Beispiel hier: das leerstehende Thyssen-Trade-Center in Flingern, in dem zusätzlich 360 neue Wohneinheiten entstehen werden.

Neue Stadtquartiere

Mit dem Bau des „Quartier M“ auf dem ehemaligen Postgelände hinter dem Hauptbahnhof schließen wir die städtebauliche Lücke zwischen Worringer Platz und Oberbilker Markt. Die CDU-Ratsfraktion begrüßt die damit verbundene Aufwertung des Bahnhof-Umfelds und die Schaffung von 500 Wohneinheiten.

Ein Musterbeispiel für ein Umstrukturierungsgebiet ist das „Le Quartier Central“ auf dem Gebiet des ehemaligen Derendorfer Güterbahnhofs. In einem Mix aus  modernen Wohnhäusern und Büros entstehen 1.700 Wohneinheiten. Ein Viertel des Gesamtareals werden reizvolle Grünflächen für Erholung, Spiel und Freizeit in der Größe von acht Fußballfeldern sein. Sie bilden zwischen dem Wehrhahn und dem Mörsenbroicher Ei eine grüne Lunge, wo früher Züge rollten.

„Wir ermöglichen Wohnen in jeder Preislage. Jung und Alt, Familien, Paare, Singles: Alle sollen in Düsseldorf passenden Wohnraum für sich finden können.“ Klaus-Dieter Lukaschewski, Sprecher im Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung

In Flingern wächst auf dem Gelände der ehemaligen Hohenzollern-Lokomotivenfabrik das Wohngebiet „Grafental“. Neben mehr als 1.600 Wohneinheiten war uns wichtig, Kinderbetreuungsangebote für Familien zu schaffen. Ähnlich familienfreundlich gestaltet sich das Bauvorhaben auf dem Gelände der ehemaligen Reitzensteinkaserne, wo aktuell 1.050 Wohneinheiten hinkommen. Das Neubaugebiet „Am Quellenbusch“ wird frei finanzierten und öffentlich geförderten Wohnraum bieten. Auch das stillgelegte Gelände der Gerresheimer Glashütte soll umgestaltet werden. Es entsteht ein Quartier für 1.400 Wohneinheiten, Handwerksbetriebe und Einzelhandel.

Neben den genannten Beispielen wird stadtweit Wohnraum geschaffen. Seit 2009 wurden in Düsseldorf Baugenehmigungen für mehr als 6.000 Wohnungen erteilt. In den nächsten Jahren können in allen Stadtteilen der Landeshauptstadt bis zu 13.800 neue Wohnungen entstehen Bei allen Bauvorhaben sorgen wir für eine Umsetzung unserer Handlungsleitlinien. Wir setzen uns für barrierefreies Planen und Bauen, neue Wohnformen und selbstbestimmtes Wohnen im Alter, die Schaffung von öffentlich gefördertem Wohnungsbau und eine klimagerechte Stadtentwicklung ein.