Wirtschaft, Wachstum, Tourismus und Beschäftigung

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Wirtschaft, Wachstum, Tourismus und Beschäftigung

07.01.2015

Die CDU-Ratsfraktion hat nach der Kommunalwahl 1999 nicht nur die politische Verantwortung in Düsseldorf übernommen, sondern auch rund 1,6 Milliarden Euro Schulden, die Rot-Grün hinterließ. Innerhalb von acht Jahren haben wir es geschafft, die Schulden abzubauen. Seit dem 12. September 2007 ist die Landeshauptstadt Düsseldorf wirtschaftlich schuldenfrei. In Deutschland ist das für eine Stadt in dieser Größenordnung einzigartig. Damit haben wir unser Ziel erreicht, die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt wiederzuerlangen. Sie zu bewahren, bestimmt nachhaltig unsere Finanz- und Investitionspolitik.

In wirtschaftlich guten Jahren angesparte Rücklagen haben es ermöglicht die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ohne Steuererhöhungen zu überstehen. Wir fühlen uns unseren Steuer- und Gebührenzahlern verpflichtet, Haushaltsmittel sparsam, sorgfältig und gerecht zu verwenden.

Unser Programm für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung: Investitionen

Die verantwortungsbewusste und maßvolle Finanzpolitik der CDU-Ratsfraktion – zum 15. Mal in Folge liegt ein ausgeglichener Haushalt vor – ist die Grundlage dafür, dass auch weiterhin in Düsseldorfs Infrastruktur investiert werden kann. Seit wir die Verantwortung haben, sind Investitionen fester Bestandteil der Düsseldorfer Konjunkturpolitik – ebenso wie sieben Grundsteuer- und vier Gewerbesteuersenkungen.

Die von uns aufgelegten Masterpläne für Schule, Leistungssport, Spiel- und Bolzplätze, Industrie und die Reduzierung des Straßenverkehrslärms beleben die Wirtschaft und erhalten Arbeitsplätze. Darüber hinaus haben wir die Chance genutzt, 2010 aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung über 50 Millionen Euro zusätzlich zu erhalten. Als Ergänzung zu den bereits bestehenden Masterplänen und Bauprogrammen konnten dadurch rund 100 Projekte in Angriff genommen werden.

Durch eine mutige und vorausschauende Stadtplanung konnten wir den Wirtschaftsstandort Düsseldorf stärken. Mit dem Jahrhundertprojekt KÖ-Bogen – ausgezeichnet mit dem renommierten MIPIM Award – wird nicht nur das Einzelhandelsangebot in unserer Stadt gestärkt und mehr als 500 Arbeitsplätze geschaffen, sondern über 380 Millionen € für Baukosten, Installationen und die Inneneinrichtung investiert. Hinzu kommen noch rund 60 Millionen € von Unternehmen im Umfeld des Kö-Bogens, die ihr Angebot ebenfalls aufgewertet haben. Hiervon konnten eine große Zahl von Bau- und Handwerksbetriebe aus Düsseldorf und der Region profitieren. So haben wir Arbeitsplätze vor Ort geschaffen oder gesichert.

 

Modestadt – Industriestadt – Zukunftsstadt

Düsseldorf ist ein starker Wirtschaftsstandort im Herzen Europas und der Region. In unserer Stadt haben zahlreiche Weltkonzerne und Mittelständler ihren Sitz.

Die CDU-Ratsfraktion setzt günstige Rahmenbedingungen, damit vorhandene Firmen bleiben, wachsen und neue Betriebe sich ansiedeln können. Mit verlässlicher politischer Mehrheit betreiben wir eine unternehmensfreundliche Politik und bieten Investoren Planungssicherheit. Das kommt gut an: allein 2013 wurden in Düsseldorf mehr als 7.000 neue Gewerbeanmeldungen verzeichnet. Von 2009 bis 2013 siedelten sich zahlreiche ausländische Unternehmen mit 242 neuen Projekten und einem Investitionsvolumen von mehr als 1 Milliarde € an. Mit verlässlich niedrigen Steuern und Gebühren motivieren wir sie, sich in unserer Stadt niederzulassen. Durch unsere Gewerbesteuersenkungen haben wir die Unternehmen um mehrere hundert Millionen Euro entlastet.

Deutsche und internationale Unternehmen schätzen Düsseldorfs zentrale Lage, seine hervorragende Infrastruktur und überregionalen Verkehrsanbindungen. Im Wettbewerb der Städte um Unternehmen leistet die Düsseldorfer Wirtschaftsförderung mit ihren individuellen Beratungs- und Betreuungsangeboten hervorragende Arbeit. Als einen Baustein unserer Ansiedlungspolitik forcieren wir die Entwicklung neuer Gewerbegebiete. Schon heute sind am Top-Immobilienstandort Düsseldorf knapp neun Millionen Quadratmeter Bürofläche verfügbar, die gebraucht werden. Neben der Airport City, dem Medien-Hafen und dem Areal Theodorstraße sind z.B. mit dem Vodafone-Campus im Linksrheinischen und dem ‚la cour’ an der Toulouser Allee weitere attraktive Büroquartiere entstanden. Bis 2017 können bis zu 32 weitere Projekte verwirklicht werden. Ein Beispiel hier: die „Unternehmerstadt“ auf dem ehemaligen Rheinmetall-Gelände.

Ein wichtiges Projekt ist außerdem die Entwicklung des „Hafen Reisholz“. Die CDU unterstützt einen moderaten Ausbau, der sich am Bedarf der Düsseldorfer Industrie orientiert. Hierzu wird in naher Zukunft eine Machbarkeitsstudie erstellt. Der Ausbau soll den Wirtschafts- und Industriestandort Düsseldorf stärken, um Arbeitsplätze für die Zukunft zu sichern. Dies mit einer nachhaltigen und umweltgerechten Planung zu verbinden, ist unser politisches Ziel.

Brücken bauen: regionale Zusammenarbeit

Wir setzen Impulse für die regionale Zusammenarbeit: Kooperationen wie die ITK Rheinland, die Neuss-Düsseldorfer Häfen, das Competence Center Beihilfe und die einheitliche Behördennummer 115 sind hierfür gute Beispiele. Wir unterstützen den von der Stadtspitze ins Leben gerufenen „Regio-Gipfel“ mit den Kommunen und Kreisen aus der Nachbarschaft, der 2014 zum 2. Mal ausgerichtet. Er bietet uns ausgezeichnete Chancen, in Kernbereichen wie Wirtschaft, Verkehr, Tourismus und Kultur zu Lösungen zu kommen, die für alle Beteiligten von Vorteil sind.

Die CDU-Ratsfraktion schafft auch künftig ein gesundes Klima für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung. In verschiedenen Studien  und Vergleichen mit anderen Städten erzielt die Landeshauptstadt seit vielen Jahren Spitzenwerte. Für Ernst & Young ist Düsseldorf Top-Standort für Investitionen und in Deutschland auf Platz 2 von 49 untersuchten Städten. Im PROGNOS -Zukunftsatlas nimmt Düsseldorf Rang 1 unter den Großstädten in NRW ein. Ihr werden besonders in den Bereichen „Arbeitsmarkt“ und „Wirtschaftsstärke“  sehr hohe Zukunftschancen bescheinigt. Durch unsere Politik wird ein lebendiger und stabiler Branchen-Mix aus Handel, Handwerk, Service und industrieller Produktion gesichert. Die Neuausrichtung der Modemetropole Düsseldorf zu einer zentralen Orderplattform für den Fachhandel mit Hilfe des Vereins Fashion Net findet unsere tatkräftige Unterstützung. Wir haben die Düsseldorfer Innovations- und Wissenschafts-Agentur mitbegründet, die einen Know-how-Transfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft fördert. Düsseldorfs zukunftsweisende Rolle zeigt sich auch in der Mobilfunk-Sparte: Mehr als 1.500 Dienstleister mit rund 24.000 Beschäftigten machen unsere Stadt zum Zentrum der Branche („Mobile Capital“) in Deutschland.

Düsseldorf – zweitgrößter Industriestandort in NRW

Mit Düsseldorf verbindet man automatisch das Bild einer Mode-, Medien-, Handels- und Kultur-Metropole. Nur wenige wissen, dass die Landeshauptstadt der zweitgrößte Industriestandort in Nordrhein-Westfalen ist. Rund 140 Unternehmen erwirtschaften hier mehr als 11 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Um dieses traditionsreiche Standbein zu stärken, hat die CDU-Ratsfraktion den Masterplan „Industrie“ initiiert. Die Landeshauptstadt hat in den vergangenen drei Jahren gemeinsam mit den Verantwortlichen von IHK, Industrieunternehmen und Verbänden ein erfolgreiches Netzwerk gebildet. Ziel ist es zu verschiedenen Aktionsfeldern – z.B. Infrastruktur, Energie oder Industrie-Image – Konzepte und Projekte zu entwerfen, wie der Industriestandort Düsseldorf mit seinen Arbeitsplätzen weiterentwickelt werden kann.

Für den Güterumschlag der Industrieunternehmen sind Leistungsfähigkeit und Anbindung von Straße, Schiene, Hafen und Flughafen entscheidend. Wir begrüßen den Ausbau des Düsseldorfer Flughafens zum Luftverkehrskreuz Nummer eins in NRW. Von ihm aus gehen direkte Verbindungen zu vielen wichtigen Wirtschaftszentren und Tourismuszielen rund um den Globus. Führende Airlines verstärken hier wegen des enormen Marktpotenzials ihr Engagement, neue siedeln sich an: Im regionalen Umkreis des Düsseldorfer Flughafens leben 11,5 Millionen Menschen. Passagierzahlen von zuletzt über 21,2 Millionen Reisenden belegen seine weiter wachsende Attraktivität. Mit derzeit rund 20.000 Beschäftigten ist der Düsseldorf International Airport zudem ein bedeutender Arbeitgeber.

Düsseldorf weltweit präsent

Große Strahlkraft bis nach Asien, USA, Russland und Indien besitzt die Messe. Wir haben sie erweitert und sorgen kontinuierlich für bauliche Modernisierungen. Die Messe vertritt die Landeshauptstadt in 13 Ländern mit über 80 Messen. In Düsseldorf treffen sich Branchenvertreter aus der ganzen Welt zu den 50 internationalen Fachmessen (davon 24 weltweite Leitmessen). Entsprechend positiv ist der Trend bei den Hotelübernachtungen. 2013 wurde mit einem Plus um mehr als 4,7 Prozent und 4.224.733 Übernachtungen ein neuer Rekord erzielt. Die Zahl der ausländischen Gäste stieg auf 1,7 Millionen.

Die Weltoffenheit und Internationalität Düsseldorfs sind für uns ein hohes Gut. Deshalb wirkt die CDU-Ratsfraktion intensiv daran mit, die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu anderen Ländern und Metropolen zu pflegen und zu erweitern. Besondere Veranstaltungen wie Europa- und Japan-Tag, Frankreich- und China-Fest sind Ausdruck einer großen Nähe und Vielfalt.

Düsseldorf – „twelve points“

In Düsseldorf erwartet Touristen und Geschäftsreisende ein einzigartiges Erlebnis-Programm aus Kunst, Kultur, Einkaufen und Events. Bedeutender Publikumsmagnet war der Eurovision Song Contest (ESC), den unser Oberbürgermeister Dirk Elbers in die Landeshauptstadt holte. Experten beziffern den Werbeeffekt der Berichterstattung im In- und Ausland für Düsseldorf auf über 405 Millionen Euro. An den Fernsehschirmen verfolgten weltweit über 120 Millionen Menschen das Finale des Eurovision Song Contests 2011. Mehr als 100.000 Zuschauer waren live bei den Veranstaltungen in der Esprit-Arena dabei. Wir haben den Hallenbau 2001 beschlossen und damit den Weg für die Austragung von Groß-Events freigemacht. Mit Veranstaltungen wie der BAMBI-Verleihung oder großen Shows wie „Wetten dass..!?“ wird dieser Weg konsequent fortgesetzt. Düsseldorf profitiert hierdurch im Wettbewerb um Aufmerksamkeit, Budgets und Fachkräfte.