Vorurteilsfreie Vielfalt am Arbeitsplatz

Vorurteilsfreie Vielfalt am Arbeitsplatz
06.07.2022
Constanze Mucha, Aletta Mansheim

Die CDU-Fraktion setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit, Gleichberechtigung und Vielfalt („Diversity“) in Wirtschaft, Stadtverwaltung und bei den städtischen Tochterfirmen ein. Wir freuen uns deshalb auch mit den diesjährigen Trägerinnen und Trägern des Max-Spohr-Preises für Diversity Management und gratulieren ihnen herzlich (Arvato Financial Solutions, Polizeiakademie Niedersachsen, Queere Haushaltshilfe Baumgärtel Berlin GmbH sowie Queere Nothilfe Ukraine). Die Preisverleihung fand kürzlich hier in Düsseldorf statt. Ausrichter waren die Stadt und die Robert Bosch GmbH. Beide sind Preisträger des Jahres 2020.

Der Preis erinnert an den Verleger Max Spohr (1850–1905), der sich im deutschen Kaiserreich unter großen persönlichen Risiken für die Rechte von Homosexuellen engagierte. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre vom Berufsverband Völklinger Kreis e. V. verliehen, dem bundesweit größten Netzwerk schwuler Führungskräfte und Selbstständiger. Geehrt werden Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die in vorbildlicher Weise Vielfalt durch ein umfassendes Diversity Management fördern – in Bezug auf Alter, Behinderung, Geschlecht, Herkunft, Religion, Weltanschauung und sexuelle Identität. Besonderes Augenmerk gilt dabei einem vorurteilsfreien und wertschätzenden Arbeitsumfeld für die lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Beschäftigten (LSBTIplus). Die Stadt Düsseldorf erhielt den Max-Spohr-Preis im Jahr 2020 als Arbeitgeberin für ihren Einsatz zugunsten von Akzeptanz und Sichtbarkeit im Bereich Diversität und LSBTIplus.