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Umwelt geht uns alle an

07.01.2015

Nachhaltigkeit ist der Leitgedanke, dem sämtliche Maßnahmen zum Klimaschutz in dieser Stadt verpflichtet sind. Unser Lebensraum soll zu Gunsten künftiger Generationen erhalten bleiben. Dafür tritt die CDU-Ratsfraktion mit dem von ihr veranlassten Düsseldorfer Klimaschutzprogramm „Die Schöpfung bewahren“ ein. Von zentraler Bedeutung sind die Handlungsfelder

  • Energieeinsparung
  • Optimierung der Energieeffizienz
  • Ausbau der erneuerbaren Energien

Düsseldorf gilt als Vorreiter im Klimaschutz und ist Partner des weltweiten Städtenetzwerks „Klima-Bündnis“, dessen Ziele wir verfolgen. Wir arbeiten erfolgreich darauf hin, schädliche Treibhausgas-Emissionen zu senken. Die Landeshauptstadt hat ihren CO2-Ausstoß seit 2007 um zehn Prozent verringert – und damit das für 2012 angestrebte Zwischenziel zwei Jahre früher erreicht als geplant. Unsere Vision: Im Jahr 2050 soll die Landeshauptstadt insgesamt CO2-neutral sein. Deshalb hat Düsseldorf seine Ziele für eine weitere Reduzierung noch einmal verschärft. Für die Umsetzung des Klimaschutzprogramms wurden seit 2008 33 Millionen Euro etatisiert.

2011 und 2013 wurde Düsseldorf für seine Energiepolitik mit dem European Energy Award in Gold ausgezeichnet. Vorbildlich fanden die Fachleute vor allem den Beitrag des städtischen Gebäudemanagements zum sorgsamen Umgang mit Energie und Wasser.

Auch die Tochtergesellschaften der Stadt leisten ihren Beitrag zum Klimaschutz:

Der Düsseldorfer Flughafen betreibt zwei emissionsarme Blockheizkraftwerke und errichtete auf einer Fläche von sechs Fußballfeldern eine der größten Photovoltaik-Anlagen in NRW.

Die Entscheidung der Stadtwerke Düsseldorf, am Standort „Lausward“ eines der weltweit leistungsfähigsten, effizientesten und umweltverträglichsten Gas- und Dampfturbinenkraft­werke zu errichten und dies mit Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologie auszustatten, macht einen umfassenden Ausbau der Fernwärme in der Landeshauptstadt möglich. Die CDU will möglichst viele Haushalte an das Düsseldorfer Fernwärmenetz anschließen. Gleichzeitig haben wir erreicht, dass der Anschluss an Fernwärme in den Masterplan „CO2-Gebäudesanierung zur energetischen Sanierung städtischer Gebäude aufgenommen wird.

30 Projekte im Rahmen des Klimaschutzprogramms sind durch uns auf Weg gebracht worden. Hauseigentümer, die auf ihrem Dach eine Anlage zur Nutzung von Sonnenenergie montieren möchten, können sich mit Hilfe des Düsseldorfer Solarkatasters informieren. Hierüber erhalten sie wichtige Orientierungshilfe für Investitionsentscheidungen zur umweltgerechten Stromgewinnung.

Klimafreundlich Wohnen

Wir unterstützen die Förderinitiative „Klimafreundliches Wohnen in Düsseldorf“. Die Stadt bezuschusst Privathaushalte u. a. bei der Wärmedämmung. Auch die Mehrzahl unserer Schulen ist dank Neubau- und Sanierungsmaßnahmen energetisch auf dem neuesten Stand. Seit 2009 wurden zu diesem Zweck mehr als 180 Millionen Euro bereitgestellt.

Die CDU-Ratsfraktion hat den Masterplan „Energieeffiziente Straßenbeleuchtung“ aufgelegt. Er hat von 2014 bis 2017 ein Gesamtvolumen von 5,6 Millionen Euro. Gasleuchten werden durch energiesparende elektrische Leuchten mit Natriumdampf-Hochdruck- oder LED-Technik ersetzt. Wegen ihrer Helligkeit sind Natriumdampf-Hochdrucklampen für Hauptverkehrsstraßen effizienter, während die LED-Technologie zurzeit ausschließlich in Anliegerstraßen und zur Ausleuchtung von Gehwegen eingesetzt wird. Durch die Umrüstung der städtischen Beleuchtung von Gas auf Strom verringern wir die CO2-Menge noch einmal um 12.400 Tonnen pro Jahr. Zusätzlich stellen wir bis 2017 3,3 Millionen Euro für die energieeffiziente Erneuerung von elektrischen Straßenleuchten bereit.

„Wir leben in Zeiten des Klimawandels und haben die Ernsthaftigkeit des Themas seit Langem erkannt: Deswegen ist Düsseldorf beim Klimaschutz Vorreiter.“ Rüdiger Gutt, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion

Durchatmen können

Mit der Fortschreibung des Luftreinhalteplans treiben wir Lösungen voran, um die Feinstaubbelastung in unserer Stadt nachweislich zu reduzieren. Unsere Initiative zum Erlass einer Düsseldorfer Festbrennstoff-Verordnung hilft, Schadstoffwerte zu reduzieren, und greift zeitlich früher als die Bundesvorschriften.

Was viele nicht wissen: Ein Teil der in der City gemessenen Feinstaubmenge stammt von Frachtern und Fahrgastschiffen mit ungefilterten Dieselmotoren. Pläne der Stadt für eine Landstromversorgung der Liegeplätze am Rheinufer, wodurch die Schiffe ihre Diesel-Generatoren abschalten könnten, finden unsere ausdrückliche Zustimmung.

Weniger ist mehr

Die Bürgerinnen und Bürger vor Verkehrslärm zu schützen, ist ein Schwerpunkt unserer Politik. Unser 2005 aufgelegte Masterplan „Reduzierung des Straßenverkehrslärms“ wird fortgesetzt. In 34 weiteren Straßenabschnitten werden in den nächsten 5 Jahren Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt, um die Belastungen für Anwohner zu vermindern. Ein Bestandteil des Plans, für den allein in den letzten 5 Jahren 4,4 Millionen Euro eingesetzt wurden, ist das Förderprogramm zum Einbau von Schallschutzfenstern. Zudem investieren wir in den Bau von Lärmschutzwänden sowie in die Verlegung von Flüsterasphalt – einer Erfindung der Stadt Düsseldorf. Im Stadtgebiet sind damit bis heute 350.000 Quadratmeter auf 60 Hauptverkehrsstraßen verbaut worden. 2014 kommen weitere 25.000 Quadratmeter hinzu. Nirgendwo sonst wird so viel Flüsterasphalt verlegt wie in Düsseldorf. Gleichzeitig befürwortet die CDU den Ausbau von Rasengleisen im Schienennetz der Rheinbahn AG.

Die CDU setzt sich für einen verbesserten Lärmschutz an den Düsseldorfer Bahnstrecken ein.  Wir unterstützen Forderungen von Düsseldorfer Bürgerinitiativen nach einem Tempolimit für Güterzüge, bis noch effizientere Mittel zur Lärmminderung greifen. Auf unseren Antrag hat der Rat der Landeshauptstadt die Deutsche Bahn AG aufgefordert,  endlich spürbare Maßnahmen zur Lärmreduzierung zu ergreifen.