Stadt muss bei Stadtstränden nachverhandeln

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Stadt muss bei Stadtstränden nachverhandeln

Rüdiger Gutt
Rüdiger Gutt: „Aufgetürmte Hochsee-Container passen nicht zu Rheinuferpromenade und Rheinpark.“
22.01.2019 |
Rüdiger Gutt

Die CDU-Fraktion beantragt im Rat vertragliche Nachverhandlungen mit dem Betreiber der geplanten Düsseldorfer Stadtstrände. Ziel soll sein, das Betriebskonzept in wichtigen Punkten zu verbessern. Medienberichte über die Aufstellung von mehrstöckigen Hochsee-Containern an der Rheinuferpromenade hätten bei ihr massive Ablehnung ausgelöst, so die CDU.

Fraktionschef Rüdiger Gutt will den Vertrag zwischen Stadt und Betreiber vor Unterzeichnung auf jeden Fall noch ändern lassen: „Aufgetürmte Hochsee-Container an zwei so prominenten Punkten wie der Rheinuferpromenade und dem Rheinpark sind hässlich und deplatziert. Sie passen dort nicht ins Stadtbild.“ Laut Presse sollen die Container als Stauraum für das Strandmobiliar und als Toilettenanlagen dienen. „Wir brauchen hier dringend andere Lösungen.“

Gutt fordert nun deutlich verbesserte Vertragsergebnisse: „Andernfalls werden die Stadtstrände ein Rohrkrepierer. Uns als CDU ist wichtig, dass die Strände qualitätsvoll gestaltet sind und sich optisch angemessen in die Umgebung einfügen. Wir wollen Druck machen. Daher stellen wir in der nächsten Ratssitzung einen Antrag auf Nachverhandlungen.“