Einführung eines Opferhilfe-Portals

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Einführung eines Opferhilfe-Portals

Am Donnerstag, 4. Juli 2013, luden die CDU- und FDP-Ratsfraktion Düsseldorf in das Rathaus, um die Einführung eines Opferhilfe-Portals (OHP) vorzustellen.
Die Initiative wird in der kommenden Ratssitzung eingebracht. Als Vorbild dient ein Projekt, das in Belgien bereits erfolgreich umgesetzt wird.

Die vorhandenen Opferhilfemaßnahmen in der Landeshauptstadt sollen durch diese Idee eine Optimierung erfahren. "Wir wollen unter Führung des Kriminalpräventiven Rates ein Opferhilfe-System in Düsseldorf installieren, mit einer 24-stündigen Erreichbarkeit über eine Telefonnummer und eine Clearing-Stelle", erklärt CDU-Ratsherr Andreas Hartnigk.
Was nun noch fehlt ist eine prägnante Nummer, die sich Opfer im Ernstfall schnell ins Gedächtnis rufen können. "Wir suchen noch eine möglichst dreistellige Nummer, die für die zentrale Einrichtung gefunden wird. Im Moment gibt es eine Vielzahl von Nummern und die Polizei verweist häufig an die Frauen-Beratungsstelle, die jedoch oftmals überlastet ist", führt Hartnigk fort.