CDU stimmt für Olympia-Bewerbung

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CDU stimmt für Olympia-Bewerbung

Dr. Alexander Fils
Dr. Alexander Fils: „Wir wollen, dass Düsseldorf als Landeshauptstadt am Ende dabei ist.“
11.10.2018 |
Dr. Alexander Fils

Die CDU-Ratsfraktion unterstützt die Stadt Düsseldorf bei der Vorbereitung der Olympia-Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region für 2032. Wichtig ist für die CDU, dass eine Bürgerbefragung in den 14 teilnehmenden NRW-Städten stattfindet. Die Union sieht Olympia als Chance für Deutschland, sich als weltoffenes und geschichtsbewusstes Land zu zeigen. Zudem werde Düsseldorf als Austragungsort städtebaulich, verkehrlich und beim Hotel-Angebot erstklassig dastehen.

Genug Hotelbetten
Ratsherr Dr. Alexander Fils, Vorsitzender im Planungsausschuss, stellt die touristischen Standortvorteile von Düsseldorf heraus: „Bei der Bewerbung für die Spiele im Jahr 2012 hatte unsere Stadt noch Mühe, bis zu 25.000 Hotelbetten in der Vier-Sterne-Kategorie aufzubieten. 2032 werden wir über 50 Hotels mehr haben als damals.“ Dieser Kapazitätszuwachs sei entscheidend für einen Bewerbungserfolg. „Leipzig ist seinerzeit unter anderem wegen der Hotelprobleme gescheitert. Man kann schneller Stadien hochziehen als Vier-Sterne-Hotels in der erforderlichen Menge bauen“, so Fils.

Erinnerung bleibt für Generationen
Auch die Infrastruktur bei Sportstätten und Verkehr sei laut Fils „schon so gut wie perfekt“: „Anders als andere Städte brauchen wir in Düsseldorf Olympia nicht als Anschub für guten Städtebau. Wir müssen nicht viel bauen für die 32er-Spiele. Zusätzliche Verkehrswege im ÖPNV wie der RRX sind dann ebenfalls vorhanden. Unsere Stadt bietet im Verbund mit der Region beste Voraussetzungen für Olympia. Im Vergleich zu den Bemühungen um die Spiele in 1976, 2000 und 2012 war Düsseldorf noch nie so aussichtsreich wie heute. Für Tourismus und Städtemarketing hat Olympia das größtmögliche Werbepotenzial. An Städte, die Olympische Sommerspiele ausgerichtet haben, erinnert man sich auch noch nach Generationen.“

Referendum in der gesamten Region
Fils betont: „In allen beteiligten Kommunen sollen die Bürgerinnen und Bürger in einem Referendum darüber abstimmen, ob die Olympia-Initiative ‚Rhein Ruhr City 2032‘ angenommen wird, um bei einem positiven Votum das Projekt voranzubringen. Dabei kann nur das Gesamtergebnis zählen.“

Fils weiter: „Vor dem Referendum müssen die Projektverantwortlichen mit überzeugenden Konzepten vor die Bevölkerung treten. Sie sollen und müssen um Vertrauen und Begeisterung werben.“ Für diesen Weg gebe die CDU-Fraktion heute grünes Licht. „Wir wollen, dass Düsseldorf als Landeshauptstadt am Ende dabei ist“, sagt Fils.