CDU erfreut: Rheinbahn reagiert auf mehr Home-Office mit Abo-Modelltarif

CDU erfreut: Rheinbahn reagiert auf mehr Home-Office mit Abo-Modelltarif
01.04.2021
Andreas Hartnigk

Die CDU-Ratsfraktion begrüßt die Entscheidung der Rheinbahn AG zur Einführung eines „Flex-Tickets“ voraussichtlich im zweiten Quartal 2021. Das Düsseldorfer Verkehrsunternehmen erprobt damit für zwei Jahre einen preisgünstigen Modelltarif für Inhaberinnen und Inhaber von Firmentickets, die wegen Home-Office in der Corona-Zeit und perspektivisch auch danach nur noch tageweise zu ihrer Arbeitsstätte pendeln. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat den Tarif beschlossen, die Rheinbahn setzt das Angebot als Versuch mit Arbeitgeber-Großkunden um.

Ratsherr Andreas Hartnigk, Vizevorsitzender im Verkehrsausschuss und Aufsichtsratsvorsitzender bei der Rheinbahn, erklärt: „Der Modellversuch von VVR und Rheinbahn kommt zur rechten Zeit. Mit dem geplanten ‚Flex-Ticket‘ geht die Rheinbahn auf die Inhaberinnen und Inhaber von Jobtickets zu, die Home-Office machen und nur noch an zwei oder drei Tagen in der Woche zur Arbeit fahren.

Diesen kundenfreundlichen Ansatz begrüßen wir als CDU-Fraktion ausdrücklich. Er sorgt für mehr Flexibilität im Abo-Bereich und trägt dem veränderten Mobilitätsverhalten von Beschäftigten aktuell und künftig Rechnung. Denn die Entwicklung zu mehr Videokonferenzen und Home-Office wird sich auch nach der Corona-Pandemie nicht völlig ändern. Das ‚Flex-Ticket‘ der Rheinbahn hilft bei der Kundenrückgewinnung im Nahverkehr und soll Kündigungen beim Firmenticket abwenden. Damit leistet das Angebot einen Beitrag zu wieder höheren Fahrgastzahlen im ÖPNV und dient dem Umwelt- und Klimaschutz. Wir gehen davon aus, dass die Stadt Düsseldorf als Großkunde der Rheinbahn diesen Tarif auch ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anbietet.

Beim ‚Flex-Ticket‘ zahlen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder auch die Arbeitgeberseite gegebenenfalls steuerfrei einen monatlichen Grundbetrag von 20 Euro. Die Abonnentinnen und Abonnenten des Tickets können dann innerhalb von 30 Tagen zwölf vergünstigte 24-Stunden-Tickets kaufen. Der stark rabattierte Preis pro 24-Stunden-Ticket beträgt in der Stufe A 2,50 Euro, in B 4,40 Euro, in C 6,60 Euro und in D 8,60 Euro. Ab dem 13. Tag wird der reguläre Preis eines 24-Stunden-Tickets gezahlt. Das Abo kann monatlich gekündigt werden. Der Kauf der Zeitkarten soll auch digital möglich sein.

Abfragen des VVR im Rahmen der Corona-Marktforschung ergaben, dass Beschäftigte im Schnitt zwei bis drei Tage in der Woche weiterhin an ihrem Arbeitsplatz statt im Home-Office arbeiten. Aus diesem Grund wurde für das Modell ein Durchschnitt von zwölf Arbeitstagen mit Büropräsenz angesetzt.“