Verlängerung der 701: SPD war dagegen

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Verlängerung der 701: SPD war dagegen

Marcur Münter und Andreas Hartnigk
Marcus Münter (l.) und Andreas Hartnigk: „Seit Erwins Zeiten hat die CDU das Projekt immer vorangetrieben – auch gegen die Stimmen der SPD.“
08.01.2018 |
Marcus Münter und Andreas Hartnigk

Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 701 wäre fast an der SPD gescheitert. Die Sozialdemokraten in der Bezirksvertretung 6 wollten stattdessen die Linie 707 bis zum ISS Dome erweitern. Das hätte die Anbindung um weitere Jahre verzögert. Daran erinnert die CDU-Ratsfraktion.

Ratsherr Marcus Münter aus Rath kennt die politische Diskussion, die bis ins Jahr 2010 zurückreicht: „Die SPD hat damals in der Bezirksvertretung den Antrag gestellt, der Verlängerung der 707 den Vorzug vor der 701 zu geben.“ Ein völlig unrealistischer Plan, der viele Jahre Zeit gekostet hätte, so Münter. „Denn dafür wären zwei neue Brücken nötig gewesen: über die ICE-Trasse der Deutschen Bahn bei Unterrath und über die Autobahn A52.“ Die CDU habe das nachdrücklich abgelehnt. „Wir waren immer für die Verlängerung der 701.“

Entsprechend froh zeigt sich Fraktionsvize Andreas Hartnigk, stellvertretender Vorsitzender im Verkehrsausschuss: „Gut, dass dieses Projekt jetzt abgeschlossen ist. Den Ratherinnen und Rathern war das Chaos, das bei Veranstaltungen im ISS Dome vor allem an der Westfalenstraße entstand, nicht länger zuzumuten. Zudem wird das Gewerbegebiet Theodorstraße durch die Verlängerung der 701 nun deutlich aufgewertet.“

Dank an CDU-Dezernenten
Hartnigk hätte sich einen schnelleren Start gewünscht: „Aber der war wegen der offenen Grundstücksfragen leider nicht eher möglich. Behauptungen, OB Elbers hätte die Sache bewusst verzögert, sind daher völlig abwegig. Seit Erwins Zeiten hat die CDU das Projekt immer vorangetrieben. Dass es am Ende geklappt hat, ist gerade auch den ehemaligen CDU-Dezernenten Werner Leonhardt, Gregor Bonin und Stephan Keller zu verdanken.“