Tour de France: CDU will Kostenplan von Geisel

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Tour de France: CDU will Kostenplan von Geisel

Rüdiger Gutt
Rüdiger Gutt: „Rat und Bürgerschaft sollen wissen, wie teuer der Event für die Stadt ist“
11.02.2016 |
Rüdiger Gutt

Die CDU-Ratsfraktion fordert von OB Geisel weiterhin Klarheit über alle Kosten der Tour de France.

„Der Rat und die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht, zu wissen, was die Stadt für den Event zu zahlen hat. Eine Gesamtübersicht hat der OB bis heute nicht geliefert. So macht man keine Politik“, sagt Fraktionsvorsitzender Rüdiger Gutt.

Erst auf Drängen der CDU-Fraktion sei Geisel überhaupt in die Öffentlichkeit gegangen. „Wegen unserer Anfrage zur Vertragsgestaltung hat der OB die Flucht nach vorn angetreten. Gestern sind Details aus Geisels Umfeld an die Presse durchgesickert. Heute gab es von ihm urplötzlich eine Pressekonferenz. In der Ratssitzung kam das Thema sogar in den öffentlichen Teil. Diese Reihenfolge verletzt sämtliche demokratischen Spielregeln. Der Rat hätte als erster informiert werden müssen. Transparenz übt Geisel aber leider nur auf massiven Druck und dann noch scheibchenweise“, so Gutt.

Ratsantrag angekündigt
Die Offenlegung ist für den Fraktionschef nach wie vor unbefriedigend. Rüdiger Gutt: „Wir als CDU lassen nicht locker. Für die nächste Ratssitzung fordern wir die Vorlage eines umfassenden Planungs- und Finanzierungskonzepts. Das werden wir beantragen. Herr Geisel irrt, wenn er glaubt, er hätte mit dem November-Ratsbeschluss zur Bewerbung auch eine Blankovollmacht zum Geldausgeben erhalten. Wenn der OB tatsächlich eine breite bürgerliche Mehrheit im Rat für den Grand Départ will, ohne dass die Stimmen von Rechtsaußen den Ausschlag geben, ist dieser Kostenplan von ihm vorzulegen. Ohne Wenn und Aber.“