Krach zwischen Stadt und Wohlfahrtsliga: CDU sieht sozialen Frieden in Gefahr

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Krach zwischen Stadt und Wohlfahrtsliga: CDU sieht sozialen Frieden in Gefahr

Andreas-Paul Stieber
Andreas-Paul Stieber: „Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den freien Trägern ist Garant für den sozialen Frieden in Düsseldorf.“
01.12.2017 |
Andreas-Paul Stieber

Die Arbeitsgemeinschaft der Düsseldorfer Wohlfahrtsverbände beklagt einen Vertrauensverlust in der Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Ampelbündnis. Anlass sind geplante Kürzungen im Sozialhaushalt, die erst durch die Presse bekannt wurden. Die CDU-Ratsfraktion gibt der Liga Wohlfahrt Recht. Die Christdemokraten sehen die Entwicklung ebenfalls mit Sorge.

Ratsherr Andreas-Paul Stieber, Vorsitzender im Sozialausschuss, betont: „Der soziale Frieden in Düsseldorf bleibt nur gewahrt, wenn Stadt und Wohlfahrtsverbände weiter vertrauensvoll zusammenarbeiten. Die CDU fordert daher die Stadtspitze und die Ampelpartner auf, unverzüglich auf die freien Träger zuzugehen. Die Beteiligten sollten sich um gemeinsame Lösungen in Haushalts- und Finanzierungsfragen bemühen. Nur so lässt sich gegenseitiges Vertrauen wiederherstellen.“

In Ruhe verhandeln
Dabei müssten die Kürzungspläne von OB Geisel, SPD, Grünen und FDP hinterfragt werden, so Stieber. „Wie sich die Verbände in Zukunft aufstellen und wie der finanzielle Rahmen aussieht, muss in Ruhe und auf gleicher Augenhöhe verhandelt werden. Dazu ist eine Atmosphäre von Respekt und Vertrauen unbedingt erforderlich.“ Denn schließlich gehe es um das Wohl vieler Menschen in Düsseldorf.