CDU fordert Konzept für Anti-Terror-Sperren

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CDU fordert Konzept für Anti-Terror-Sperren

Andreas Hartnigk
Andreas Hartnigk: „Wir brauchen ein Konzept für die gesamte Stadt, nicht nur für Altstadt und Zentrum.“
15.03.2018 |
Andreas Hartnigk

In der Diskussion um Sicherheitsbarrieren gegen Terrorangriffe mit Fahrzeugen drängt die CDU-Ratsfraktion auf ein gesamtstädtisches Konzept. Darin soll klar zwischen dauerhaften Sperrvorrichtungen und anlassbezogenen Absicherungen unterschieden werden. Zudem möchte die Union prüfen lassen, wie die Sperren optisch ansprechend gestaltet werden können. Ein entsprechender CDU-Antrag kommt im April in den Ordnungs- und Verkehrsausschuss.

Ratsherr Andreas Hartnigk, der als Vize den Ausschuss leitet, macht Druck: „Die Verwaltung muss dringend ein Konzept für Anti-Terror-Barrieren im ganzen Stadtgebiet vorlegen – nicht nur in der Innenstadt. Die derzeitige Situation, wo über ‚Legosteine‘ und ‚Panzerbänke‘ debattiert wird, ist unbefriedigend. Wir müssen schnellstens aus der Provisoriums-Phase raus. Dazu brauchen wir auch eine Meinungsbildung im Fachausschuss.“

Gesamtstädtischer Ansatz
Daher wird Hartnigk die Verwaltung mit der Prüfung beauftragen, wo überall in Düsseldorf zusätzliche Absperrungen als Dauerlösung sinnvoll sind. „Dabei soll es auch um versenkbare Poller gehen, zum Beispiel für den Bolker Stern. Denn die bieten den Vorteil, dass etwa Lieferfahrzeuge zeitweise durchgelassen werden können.“

Wichtig sind Hartnigk zudem anlassbezogene Sperren: „Bei Großveranstaltungen oder den Weihnachtsmärkten in der City und den Stadtteilen sind Absperrungen mit und ohne Durchfahrmöglichkeit erforderlich. Auch hierfür brauchen wir ein Konzept zu geeigneten Schutzvorrichtungen und Aufstell-Orten.“

Optisch ansprechende Gestaltung
Laut Hartnigk sollen die Absicherungen nicht nur schützen, sondern möglichst auch ansprechend aussehen: „Auch das soll die Verwaltung prüfen.“